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| Schlussbericht des Schweizerischen Tonkünstlervereins ASM-STV |
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PDF-Dokument KonzerteDie Konzerte fanden in der Musikhochschule an der Florhofgasse 6 statt, zwei weitere im Kulturhaus Helferei und eines im Stadthaus. Die Zusam-menarbeit mit allen drei Institutionen war äusserst angenehm, sodass das Publikum wie die Interpreten optimale Bedingungen vorfanden. Besonders hervorzuheben ist der in jeder Beziehung vorbildliche Einsatz aller Mitarbei-terInnen der HMT. Trotz der ungünstigen Zeit mit Semesterende und Ab-schlussprüfungen durften wir hier eine Hilfsbereitschaft und konstruktive Mit-arbeit erleben, die das übliche Mass weit übersteigt. Neue Musik an den MusikhochschulenEin besonders anspruchsvoller Tag war der 13. Juli, an dem Ensembles aus den Musikhochschulen Basel, Bern, Luzern, Lugano und Zürich Werke aus ihren Kompositionsklassen vorstellten. Einzig das Ensemble HEM aus Lau-sanne/Genève sagte kurzfristig ab, was uns Gelegenheit gab, eine Diskus-sionsrunde mit KompositionslehrerInnen und StudentInnen einzuschalten. Trotz des dichten Programms von 11 bis 20.30 Uhr und einem anschliessen-den Konzert des Institute for Computer Music and Sound Technology ICST waren alle Veranstaltungen gut besucht, bei den Zürchern waren wiederum rund 150 Zuhörer da. Inhaltlich war es ein buntes Kaleidoskop ganz unter-schiedlicher Werke und Strömungen, eine überaus reiche Sicht auf eine mu-sikalische Landschaft, die für die Zukunft viel verspricht. Vielleicht kam ob all der Musik das Gesellschaftliche - wir dachten auch an einen "Tag der Be-gegnung" - etwas zu kurz, dies soll ein ander Mal nachgeholt werden, denn die Idee überzeugte und verlangt nach einer Wiederholung. Installationen und ImprovisationenDie von der Jury auf Grund einer Ausschreibung ausgewählten 9 Arbeiten konnten trotz beträchtlicher Schwierigkeiten alle realisiert werden, 5 davon in Innenräumen, 4 im Stadtraum. Die Raumsuche erwies sich als weit schwieri-ger als angenommen - am Ende aber äusserten sich alle KünstlerInnen be-friedigt über ihre Räume im Theater an der Sihl, im Theaterhaus Gessner-allee und im Parkhaus Gessnerallee. Auch hier fanden wir sehr viel Unter-stützung von Seiten der Institutionen, einzig die Zusammenarbeit mit dem Theaterhaus Gessnerallee verursachte einige Unstimmigkeiten. Zu sehen und zu hören gab es viel in den ganz unterschiedlichen Räumen, sowohl permanent in den Installationen wie auch in Sonderveranstaltungen: den 3 Stimmperformances innerhalb des Grossprojekts "Schauwerk" im Theater-haus und den Improvisationen "Lauter Blech" mit rollenden Klangobjekten und Instrumenten im 4. UG des Parkhauses. DinnerAuf das inszenierte Dinner mit 7 aussergewöhnlichen Musikstücken haben wir viel Mühe verwendet und die Dozentenmensa der ETH mit dem herr-lichen Blick über See, Stadt und Land schien uns ideal, doch das Publikum spielte nicht mit, sodass wir einen Abend absagen mussten. Dafür wurden wir am Samstagabend, beim Dinner für unsere Mitglieder und Gäste, reich-lich entschädigt, denn das Gebotene kam offensichtlich bestens an. KooperationenAm Anfang stand der 18. Kongress der internationalen Gesellschaft für Mu-sikwissenschaft, der uns nicht nur das Thema „Passagen“ gab, sondern auch Türen öffnete und letztlich der Grund war, dass wir ein so grosses Fest in Angriff nahmen. Dafür sind wir dankbar. Darüber hinaus aber gab es von uns aus gesehen wenig Gemeinsamkeiten - wir hätten uns eine grössere inhaltliche wie räumliche Durchmischung gewünscht. FinanzenDie Ausgaben konnten mit Ausnahme des Dinners im Rahmen des Budgets gehalten werden. Auf der Einnahmenseite haben namentlich die grosszügi-gen Beiträge von Stadt und Kanton Zürich das Zustandekommen gesichert. Weitere namhafte Beiträge grösserer Stiftungen und viele kleinere Beträge haben die Rechnung beinahe ausgeglichen. Dennoch bleibt ein gewisses Defizit, das der Tonkünstlerverein tragen muss. DankWir danken allen Institutionen, vor allem aber allen dahinter stehenden, en-gagierten Personen und allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, ganz herzlich. |